Ein Rucksack voll mit Streetwork-Themen
Bei den zweiten Peißenberger Gesprächen der SPD-Fraktion im Marktgemeinderat hat die Streetworkerin Elisa Finsterer Einblick in ihre Arbeit vor Ort gewährt und den Anwesenden eindrücklich gezeigt, dass manches, was uns selbstverständlich vorkommt, anderen dagegen schwer fällt zu tun. Die Lebensrealität der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist komplex. Immer wieder wird Elisa Finsterer mit Problemen konfrontiert wie finanzielle Belastungen, Identitätsfragen, emotionale Zurückweisung im eigenen Zuhause oder Überforderung durch die Flut an wahren oder falschen Nachrichten. Mit eindrucksvollen Beispielen aus ihrer Arbeit hat sie deutlich gemacht, wie wichtig es ist, niedrig-schwellig eine Ansprechpartnerin zu finden. Ihr „Büro“ ist die Straße, wo sie einzelne Jugendliche, sowie kleine oder größere Gruppen junger Leute trifft. Viele wissen bereits, wie sie die Streetworkerin auch außerhalb ihrer Anwesenheit vor Ort erreichen können, wenn sie Probleme haben. Sie baut Beziehungen auf, schafft Netzwerke und vermittelt Anlaufstellen für die junge Generation in Peißenberg, und das alles mit einer großen Portion Fingerspitzengefühl. Ein Gespräch kann schon einen Unterschied machen, da es vermittelt, dass hier tatsächlich jemand ist, der zuhört. Viele Rückfragen aus der Runde haben gezeigt, dass Elisa Finsterer mit ihrem Vortrag alle mitgenommen hat und die Notwendigkeit der Arbeit einer Streetworkerin verstanden wurde.
Bei der kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Peißenberg war die Landesvorsitzender der Bayern-SPD, Ronja Endres, zu Gast in der Marktgemeinde. Endres bezog Stellung zu den aktuellen parteipolitischen Entwicklungen mit einer immer stärker werdenden Partei am rechten Rand der Gesellschaft, während die demokratische Mitte an Unterstützern verliert. Nach ihrer Ansicht sind jedoch nicht die Inhalte das Problem, sondern oft wie die Politik präsentiert wird.
Stärkere Bürgerbeteiligung sei ein essenzieller Weg aus der Misere, um einer Politik-Verdrossenheit entgegen zu wirken. Hier lobte sie die lokale SPD, die mit den neuen „Peißenberger Gesprächen“ die Bürger animiert, sich direkt für die Entwicklung der Marktgemeinde einzusetzen. In der anschließenden Diskussion wurde gefragt, was wir sonst noch auf kommunaler Ebene tun können, um Demokratie wieder attraktiver zu machen und welche Inhalte und Formate überzeugen, denn die Peißenberger Gespräche sind nur ein erster Baustein.
Interessant wird sein, wie der Marktgemeinderat über den kürzlich gestellten SPD-Antrag entscheiden wird, Bürgern zu erlauben, in der MGR-Sitzung ihre Fragen zu Sachthemen direkt an das Gremium zu stellen.
Georg Karl hat zum Auftakt unserer Peißenberger Gespräche, die im Anschluss an die Fraktionssitzung im Gasthof zur Sonne auch zukünftig stattfinden werden, ausführlich über die neue und die alte Bergehalde mit viel Anschauungsmaterial und Anekdoten erzählt.
"Vom Kohlberg zum Aussichtspunkt: Unsere Neue Bergehalde im Wandel"
Wir freuen uns sehr den Erlös unseres Standes vom Peißenberger Weihnachtsmarkt übergeben zu können:
500 Euro an den Gabentisch!
Das Geld durften wir an Rudi Fischer vom Leigungsteam überreichen. Warum genau diese Summe so wichtig ist? 500 € entsprchen etwa dem Betrag, den der Gabentisch jede Woche für den Zukauf frischer Lebensmittel benötigt, um die Versorgung sicherzustellen. Und die Hilfe wird dringend gebraucht:
Allein am vergangenen Mittwoch kamen über 80 Personen zur Ausgabe. Hans Streicher war vor Ort und hat tatkräftig mit angepackt.
Ein riesiges Dankeschön auch an alle, die unseren Stand am Weihnachtsmarkt besucht haben. Ihr habt unsere Spende möglich gemacht.
Peißenberg – Nikolaus im Altenheim und in der Lindauer Stiftung
Ein sehr unterhaltsamer Nikolaus brachte nicht nur die Bewohner des Seniorenheims St. Ulrich und der Lindauer Stiftung zum Schmunzeln und Lachen, sondern auch die Pflegekräfte und die Gäste. Jedenfalls musste niemand sich fürchten, denn im goldenen Buch standen nur die positiven Dinge und die Geschenke in Form eines Platzerl-Tellers und Mandarinen wurden mit großen Augen bestaunt. Sie landeten gleich zum Kaffee auf den Tellern der Bewohner. Die Zither- und Gitarrenmusik von Helgert und Beyer lud zum Mitsingen oder Mitsummen ein, so dass die halbe Stunde pro Wohngruppe wie im Flug verging.
Der Einrichtungsleiter Herr Schmidt freute sich sehr über die Zusammenarbeit mit der SPD: „Wir freuen uns wirklich sehr, dass sie jedes Jahr unsere Bewohner und das Pflegepersonal mit ihrer Fröhlichkeit, ihrer Zugewandtheit und ihren Präsenten besuchen. Sie sind ein kleines Highlight in der Adventszeit.“
Der Zweite Bürgermeister, Robert Halbritter, versprach, dass die SPD auch im nächsten Jahr wieder vorbeikommt, mit dem lustigen Nikolaus, aber auch mit einem Krampus. Darauf sollten sich die Bewohner schon mal einstellen.
Klaus Geldsetzer, neugewählter Co-Vorsitzender des SPD Ortsvereins, dankte für die Bereitschaft des bewährten Teams aus Nikolaus und Engeln bzw. Bengel auch im nächsten Jahr die Bewohner des Seniorenheims St. Ulrich zu besuchen und für den unermüdlichen Backeifer der SPD Frauen, die auf den Tabletts zu bewundern war.
Was hat Schafkopfen mit Kommunalpolitik zu tun?
Man braucht Köpfchen, starke Partner und muss wissen, wann man ein Solo spielen muß!
Wie jedes Jahr hatten wir ein faires, geselliges und strategisches Turnier.
Von 24 ehrgeizige Kartlerinnen und Kartler haben sich in mehr als 3 Stunden folgende Gewinner durchgesetzt:
Alfred Heiß Stefan Engel Bernd Schewe
Danke an Thomas Engel für die Organisation und an alle, die dabei waren und wieder für eine tolle Stimmung gesorgt haben!
Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!
Herbstzeit ist Pflanzzeit!
Beim Pflanzenflohmarkt der SPD Frauen haben wieder viele tolle Pflanzen und Stauden einen neuen Garten gefunden.
Der Erlös geht komplett an den Peißenberger Pumuckl-Kindergarten!
Tolle Preise gab es für die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Peißenberger Fahrradralley im Ferienprogramm 2025! Einige Fragen waren ganz schön knifflig und nur eine Teilnehmerin hatte alle Punkte. Herzlichen Glückwunsch!
Aber Preise gab es für alle fleißigen Radler.
Vielen herzlichen Dank an alle Sponsoren: Eiscafé Dolomiti, Anderswelt Laden, Gemeindewerke Peißenberg, Sparkasse Oberland, Hypo Vereinsbuch, PeissenBuch.
Und auch die Eltern und Verwandten hatten viel Spaß und haben noch das ein oder andere über Peißenberg erfahren. Wir freuen uns schon auf viele neugierige Radler in 2026, wenn es wieder heißt:
"Wie gut kennst du Peißenberg?"